FDP Horstmar

Generationenpark

 


 

Es herrscht noch Klärungsbedarf

Die vom Bürgermeister Wenking geplante Anlegung eines Generationenparks löst  bei uns etwas zwiespältige Emotionen aus. Es gibt wahrlich gute Gründe für die Errichtung eines Ruhepols, einer Begegnungsoase mitten in der Stadt. Diese Fläche zwischen Altenheim und den Gärten bietet sich ja quasi an.
Doch sollte man gewichtige Aspekte, die gegen den Bau solch einer Anlage sprechen, nicht außer Acht lassen.

So verführerisch der Gedanke an eine ansprechende Raststätte für Ausflügler, die Möglichkeit zu einem Spaziergang für die Bewohner des Altenheims auch sein mögen: Dieser Park wird in den Abendstunden der wärmeren Monate auch von vielen jungen Leuten geschätzt werden. Und das zu Recht!

In Horstmar gibt es nicht so viele Möglichkeiten für Jugendliche sich in größeren Gruppen zu treffen, um unter sich zu sein. Wir bezweifeln nur, daß die Bewohner des Altenheimes dafür auch volles Verständnis haben werden. Wie aber will die Stadt gewährleisten, daß die Bewohner des Gertrudisheims zu ihrem Recht auf Nachtruhe kommen??

Ein weiterer kritischer Aspekt, der zusätzliche Fragen aufwirft, ist die Finanzierung des Projekts. Da gibt es zunächst die ach so beliebten Fördermittel von 100.000 Euro. Die Kirche übernimmt 50.000 Euro. Das hört sich wirklich gut an.
Für nur 50.000 Euro ein tolles Highlight mitten in der Stadt!

Wir sind  aber der Meinung , daß die Berechnung der Kosten nicht allein auf die Baumaßnahme beschränkt werden darf. Wie sieht es mit den künftigen Kosten für Pflege und Wartung aus? Die Angestellten des Bauhofs sind doch offensichtlich unterbesetzt und überlastet.  Und 8000 qm  Garten erfordern dauerhafte Pflege. Ein Zustand der öffentlichen Anlagen wie in diesem Sommer stellt kein Vorzeigeobjekt dar.

Wir sind der Meinung, daß diese Fragen geklärt werden müssen, bevor wieder Fakten geschaffen werden, die unumkehrbar sind.



Karin Saatjohann
Parteivorsitzende FDP Horstmar

 

 

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